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Sonntag 25 Juni 2017

PROJEKT IICC
Schuljahr 2013/2014
Heilstättenschule Linz

Übersicht:
1. Projektverlauf
2. Einsatz der Ipads und der EDU-Puzzles
3. Rückmeldungen zum Projekt IICC (allgemein) und zu den EDU-Puzzles

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1. Projektverlauf


1.1. Die Einschulung

Zu Beginn des Schuljahres und im weiteren Verlauf wurden die Lehrkräfte im Erstellen von
EDU-Puzzles mit dem iPad eingeschult. Diese Aufgabe hat Herr Bachinger von der
pädagogischen Hochschule der Diözese Linz übernommen.
Kompetent und bestens auf die Teilnehmer abgestimmt wurden wir Schritt für Schritt mit
der Welt der Lernspiele in Puzzleform vertraut gemacht, sodass wir am Ende fähig waren
eigene Puzzles zu erstellen.
In dieser Schulung wurden wir auch mit Werkzeugen vertraut gemacht, die vor allem für
die Bildbearbeitung von großem Nutzen sind.
Auch einige Funktionen des iPads (Screenshots, das Anlegen von Ordnern, die schnelle
Suche, etc.) wurden uns anschaulichst erklärt und gezeigt.
Herr Bachinger referierte gekonnt und versorgte uns auch mit Neuigkeiten zum Apple-
Konzern. Er argumentierte sachlich und ging sowohl auf Vor- als auch auf die Nachteile
der Benutzung des iPads im Vergleich zu anderen Produkten oder Konzernen ein. Auch
technische Fragen wurden zur Genüge erläutert. Sei es das Vernetzen der iPads per Wlan
oder beispielsweise die Möglichkeiten von iPads hinsichtlich der grafischen Darstellung
(Bildauflösung, Leistung, …)
Hervorzuheben sind die Vorstellung des Gerätes Apple-TV mit dem man Inhalte der iPads auf
drahtlosem Weg auf Fernsehgeräte oder andere Präsentationsmedien übertragen
kann und „BeeBots“. Das sind einfachste Roboter, die man über Richtungstasten auf
deren Oberseite programmieren kann.
Auch didaktische Herangehensweisen im Umgang mit den Tablets wurden zur Genüge
vorgestellt.
Alles in Allem kann man von einem sehr gelungenen Seminar sprechen, das auf die
Bedürfnisse von Heilstättenschulen ausgerichtet war.

 

1.2. Edupuzzles in der Praxis

Fertige Edu-Puzzles werden zur Unterstützung im Unterricht eingesetzt und von den
Schülern gerne angenommen, da es sich um kurzweilige „Lernspiele“ handelt. Jedoch
hauptsächlich in der Rolle des Benutzers und nicht der des Entwicklers, da das Erstellen
eigener Edu-Puzzles sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann.
Zeitweise kommt es auch zu Problemen mit dem Programm selbst. Vor allem beim
Einfügen von Bildern oder Grafiken. Da sind dann Misserfolgserlebnisse vorprogrammiert,
die den Arbeitsablauf sehr behindern können. Es sollte zudem immer eine Lehrkraft
zugegen sein, die sich beim Erstellen von Edu-Puzzles auskennt, was oft im
„Klassensetting der Kinder- und Jugendpsychiatrie“ schwer möglich ist, da auch andere
Schüler zu betreuen sind. Die Lehrkräfte sind jedoch bemüht in dieser Hinsicht nach
Lösungen zu suchen. Am Krankenbett ist die Situation eine Einfachere durch die
„Einzelbeschulung“.
Im Austausch mit anderen Standorten erwies sich die Möglichkeit eines Workshops, bei
dem mehrere Schüler unter Anleitung ihrer Lehrkraft ihrer Kreativität freien Lauf lassen
können, als recht passabel. Dieses Projekt wird in den kommenden Tagen noch in
Anspruch genommen werden, wenn Tests und Schularbeiten vorüber sind.
Alles in allem stellen die Edu-Puzzles wie bereits erwähnt eine höchst gelungene
Ergänzung zum Unterricht dar.
Langfristige Ziele:

- iPads und Edu-Puzzles als Unterstützung im differenzierten Unterricht einzusetzen

- durch „trial and error“ geeignete Einsatzmöglichkeiten finden, erkennen und erweitern

- SchülerInnen können eigene EDU-Puzzles erstellen

 

2. Einsatzmöglichkeiten von und Erfahrungen mit iPads und Edu-Puzzles

- Edu-Puzzles werden in allen Schulstufen eingesetzt.
- Beliebt sind vor allem die Mathematik-Puzzles.
- Lerncharakter fällt weg durch das spielerische Lernen
- Schüler, die Bücher oder Arbeitsblätter ablehnen, greifen eher auf Lernpuzzles zu
- Die Lern-Puzzles sind übersichtlich und können von den Schülern in Eigenregie gesteuert werden
- Die Edu-Puzzles bewährten sich auch bei Schülern mit graphomotorischen Schwierigkeiten
- Die Angst vor Fehlern fällt weg, man gelangt leichter zu einem Ergebnis.
- Durch das Antippen mit nur ein kommt man zu einer Lösung was sofort zu einem Denkvorgang führt.
- Die Hürde fällt weg etwas verschriftlichen zu „müssen“.
- Als Lehrer sieht man auf einen Blick wo und wann ein Schüler „ansteht“.
- Edu-Puzzles sind motivierend.
- Die Schüler wollen von selbst weiter kommen. Man kommt Schritt für Schritt zu einer Lösung.
- Alles konzentriert sich auf einer Fläche. Motiviert zu weiteren Anstrengungen und zur selbständigen Steigerung des Schwierigkeitsgrads.
- Die Aufmerksamkeit wird kanalisiert. Unruhigere Schüler kommen vermehrt zur Ruhe.
- Häufig wird in Bezug auf das iPad das Internet zur Informationsbeschaffung genutzt.

Learning-Apps, die über das www erreichbar sind.
Beispiele:
- Quizlet: zum Vokabel lernen
- Portale wie Wikipedia oder youtube, etc.Entwicklung bis jetzt

Zu Beginn wurden die iPads ganz vorsichtig eingesetzt
Das Installieren von bevorzugten Apps ist aus sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich.
Die Standorte werden bei ihren regelmäßigen Treffen mit neuen Apps versorgt (sehr positiv)
Das I-Pad wird von den SchülerInnen sehr gut angenommen, sie kommen aufgrund der einfachen Struktur gut damit zurecht
Die Schulungen waren sehr informativ und gut auf die TeilnehmerInnen abgestimmt.
Tipps und Tricks zu den I-Pads erweisen sich im Alltagsgebrauch als sehr praktisch (Screenshots, Ordner anlegen, Suchfunktion, etc.)
...

iicc1314 bericht edupuzz 01

3. Rückmeldungen allgemein (Projekt IICC) und in Bezug auf das I-Pad und die Edupuzzles


„Ich finde es gut, dass Jugendliche die hierorts stationär sind und an solchen Projekten
teilnehmen können und von den Unterstützungen profitieren (Anm.: IICC-IPad Projekt), da
dadurch auch ein angeleiteter Umgang mit neuen Medien gewährleistet werden kann, da
dies ja oft ein Problemfeld der Jugendlichen, die hierorts stationär sind, darstellt.“


„Es ist wichtig für Jugendliche den Kontakt zum Alltag nicht zu verlieren und Ideen zur
Lebens- und Freizeitgestaltung zu entwickeln. Jegliche Unterstützung in diese Richtung ist
sinnvoll.“


„Tolles Projekt!“


„Gesunder Umgang“ mit Medien ist vor allem für Jugendliche, die stationär betreut
werden, wichtig.“


„Eine Schulung im verantwortungsbewussten und konstruktiven Umgang mit neuen
Medien besonders im stationären, therapeutisch begleiteten Kontext finde ich äußerst
sinnvoll und wegweisend für Jugendliche.“


„Ich konnte wiederholt Jugendliche mit Freude am Arbeiten mit dem Roboter oder dem
iPad erleben! Sinnvolles Projekt!“ OA Dr. Matthias Hartmann (Leitender Facharzt an der
LNK Linz)