PROJEKT IICC Schuljahr 2016/2017

Heilstättenschule Linz

Thema:

Kreativ mit dem Ipad

Standorte:

Medcampus IV Linz

Neuromedcampus VII Linz

Beteiligte Lehrkräfte:

Frau Petrowisch Sabine

Frau Samhaber Michaela

Herr Prehofer Klaus

Übersicht:

  1. Einleitung

  2. Die Schulung

  3. Apps und Anwendungsmöglichkeiten

  4. Fazit und Ausblick

 

 

 

  1. Einleitung

    iPads und medial-visuelle Gestaltung

    In diesem Schuljahr wurden uns Möglichkeiten aufgezeigt, wie man das I-Pad im medialen Bereich einsetzen kann. Vom Trickfilm bis hin zur Möglichkeit Bilder zum Leben zu erwecken (Augmented Reality).Dabei kamen durchaus sehenswerte Ergebnisse zustande, die man im folgenden Bericht betrachten kann.

 

  1. Die Schulung:

    Die Leiterin des diesjährigen Kurses war wiederum Frau Birgit Zauner, eine Pädagogin, die unter anderem am Institut für Medienpädagogik der pädagogischen Hochschule der Diözese Linz tätig ist.

    Die Schulungen waren sehr anregend. Frau Zauner, war bemüht
    den Ablauf so stressfrei wie möglich zu gestalten und sich auf die Fähigkeiten und
    Möglichkeiten der Kursteilnehmer einzustellen.
    Wir hatten dieses Mal auch viel Zeit zum Ausprobieren des Erlernten. Schnell
    kamen durchwegs brauchbare Ergebnisse zustande.
    Wir konnten die vorgestellten Apps dadurch soweit kennenlernen, um später eine
    gute Auswahl treffen zu können, die für unsere Arbeit bzw. unseren Standort am
    dienlichsten ist.
    Neu war in diesem Jahr, dass wir von den Räumlichkeiten der pädagogischen
    Hochschule der DIÖZESE Linz zur Edugroup wechselten.
    Dort wurden wir gut aufgenommen und es stellte sich schnell ein Gefühl des
    Wohlbehagens ein.

    Die Inhalte des Kurses waren unter anderem:

    - das Vertrautwerden mit den Apps

    - das Kennenlernen von Begriffen aus der Medienwelt (Storyboard, Stop-Motion, etc.)

    - die Einweisung in die Bedienung der verschiedenen Apps

    - Möglichkeiten des Einsatzes im Unterricht

    - Vorstellung von Apps, die ein schnelles Ergebnis zur Folge haben

    - ...

     

  2. Apps und Anwendungsmöglichkeiten
    Die Apps, die wir vorgestellt bekamen, kann man grob in 3 Gruppen einteilen.
    Nämlich in
     
     
    - dem Trickfilm nahe Apps,
    - Anwendungen, die ein Digital Storytelling ermöglichen
    - und Apps die in Richtung Augmented Reality gehen. Auf eine Auswahl dieser wird im Folgenden etwas näher eingegangen.
     
     
     
    Augmented Reality: Mit Augmented Reality - „erweiterte Realität“ - lassen sich Bilder und Texte zumnLeben erwecken, um es ganz kurz zu fassen. Apps, die uns im Kurs zu diesem Thema näher gebracht wurden, waren - AURASMA und - QUIVER
     
    AURASMA:
    Eine umfangreiche App mit der man beispielsweise „den Pythagoras“ nach erfolgtem Scanvorgang animiert darstellen kann. Diese App wurde an den Standorten nicht eingesetzt, da es zeitlich nicht möglich war. Es braucht nämlich sehr viele Schritte ein Thema so zu gestalten, um ein passables Ergebnis zu erhalten und ein gewisses Maß an Know How und Vorarbeit.
    aurasma
     
    QUIVER:
    Quiver ist einfacher in der Bedienung. Der Vorteil dieser App ist es, dass es schonvorgefertigte Vorlagen gibt, die man sich von der Webseite von Quiver herunterladen und anschließend ausdrucken kann.Dabei handelt es sich um Malvorlagen. Diese Ausmalbilder kann man gut im BE-Unterricht einsetzen oder teilweise im BU-Unterricht.Man kann damit mit der gesamten Klasse, in unserem Fall bis zu 14 Schülern, zur gleichen Zeit arbeiten. Die Kombination aus Ausmalbildern, die dann mit Hilfe des IPads lebendig werden, erwies sich als sehr motivierend für unsere Schüler. Am besten wurde sie von jüngeren angenommen.
     

 

Quelle: http://www.quivervision.com/

 

 

 

  • Trickfilm-Apps:
    Dazu zählt unter anderem die Anwendung StopMotion.
     

    STOP MOTION:

    Stop Motion ist die Technik, die schon sehr lange zum Erstellen von (Zeichen-)Trickfilmen verwendet wird. Bilder oder Gegenstände werden Schritt für Schritt abgeändert und abfotografiert. So kann man, wenn man sie dann hintereinander abspielt, einen bewegten Film erstellen. Das funktioniert im Prinzip, wie ein Daumenkino.

     
     
    Einsatz im Unterricht:

    Im Unterricht konnte diese Technik gut eingesetzt werden mit Unterstützung der App.

    Sie war sehr motivierend und funktionierte gut in der Gruppe.

    Es ist jedoch so, dass man sich auch hier Zeit nehmen muss. Die Schüler sollten im Vorfeld mit der App und ihren Funktionen vertraut gemacht werden.

    Positiv daran ist auch, dass man fast jedes Material benutzen kann um einen Trickfilm zu erstellen. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt, Solche Materialien waren: Stift und Papier, Plastilin, bewegliche Puppen, die Schüler selbst, Kaubonbons aus Fruchtgummi, …

    Im Rahmen eines Filmprojekts entstanden sehr ansehnliche Ergebnisse. Bei diesem Projekt wurden die Schüler an die Materie herangeführt. Im Vorfeld wurden
    Filme gezeigt und besprochen, die mit der Stop – Motion Technik erstellt wurden.
    Die App und ihre Funktionen wurden erklärt. Schnell hatten sich die Schüler einen Überblick verschafft und es konnte mit der eigentlichen Arbeit begonnen werden. Es
    wurden Gruppen gebildet in denen 2 – 4 Schüler ein von ihnen gewähltes Thema bearbeiteten. Dabei fiel auf, dass das Können kein Hindernis darstellte. Auch
    kognitiv schwächere Kinder schafften es, die Bilder zum Laufen zu bringen.
    Als Abschluss gab es schließlich ein Filmfestival mit Saft und Popcorn, bei dem die Werke von den jeweiligen Gruppen präsentiert wurden.
     

 

   

 

  • DIGITAL STORYTELLING
    Geschichten werden auf digitalem Weg erzählt.
    Für das Digital Storytelling wurden uns unter anderem folgende Apps zur Verfügung
    gestellt:
    - SOCK PUPPETS
    - PUPPET EDU
    - TELLAGAMI
    - PUPPET PALS
    - MEIN SPRECHENDER AVATAR
    Diese Apps erwiesen sich als sehr dienlich für den Unterricht, da sie gut als Hilfsmittel und Werkzeug eingesetzt werden konnten. Sie sind leicht verständlich und haben verschiedene Funktionen, die da wären:
    - Avatare sprechen für den Jugendlichen, der Schüler kann Texte, Referate, o.ä, mit dem I-Pad aufnehmen und für sich sprechen lassen.
    - Referate, die mit diesen Apps erstellt wurden kann man den Lehrkräften der Stammschulen, quasi als Leistungsnachweis zukommen lassen.
    - Man kann sie einzeln oder in Gruppen anwenden.
    - Besonders gut kann man sie in Fächern wie Deutsch oder Englisch einsetzen.
    - Schüler beschreiben sich selbst und untermalen ihre Beschreibungen mit Bildmaterial.
    - Man kann sie gut für das „Bedside-Teaching“, den Unterricht am Krankenbett verwenden.
    - …

 

  • Einige Beispiele:
    Ein Schüler, der kaum sprach und wenig mit seiner Umwelt in Kontakt ging, schaffte es, einen von ihm verfassten Text in Form eines Referates mit den Apps „Mein
    sprechender Avatar“ und „Shadow Puppet Edu“ aufzunehmen und der Klasse vorzuspielen. Das war für besagten Jugendlichen eine tolle Leistung. Selbst sein
    behandelnder Arzt war darüber sehr erfreut.
    Eine Schülerin, die unter großen Versagensängsten litt sollte sich im Fach Englisch selbst beschreiben. Sie machte Fotos von sich und entwarf dazu einen Text und
    hatte danach die Möglichkeit diesen gesprochenen Text ihren Vorstellungen anzupassen.
    Ein Schüler der Akutstation verfasste und sprach einen prosaischen Text, untermalte diesen mit passenden Bildern und „komponierte“ dazu eine eigene
    Hintergrundmusik.
    Eine Gruppe von vier Schülerinnen wiederum nahm einen eigens erstellten Sketch zum Thema Haushalt auf und animierte diesen gekonnt mit der App Sock-Puppets.

  

 

 

  • Fazit und Ausblick:
     

    • Beliebt sind einfache, selbsterklärende Apps, die von einzelnen Schülern undSchülerinnen auch zwischendurch genutzt werden können.

    • Die zeitaufwändigeren Apps wurden in eigenen konzentrierten Projektphasenangewendet.

    • Sock-Puppets und Stop - Motion wurden bei uns am häufigsten verwendet.

    • Manche Apps sind weniger gut durchführbar, da bisher noch zu wenig I-Pads amStandort vorhanden sind.

    • Sehr gut sind die Apps auch fächerübergreifend einsetzbar.

    • Kleine Filmchen zur Festigung des Lernstoffs fördern die Motivation enorm.

    • Für Deutsch und Fremdsprachenunterricht ist die APP Sock Puppets sehr gutgeeignet.

    • Auch sprachgehemmten Schülern und Schülerinnen gelingt es sich durch dieseFiguren leichter auszudrücken.

    • Erfreuliches: vom Schulamt der Stadt Linz wurden uns pro Standort 6 weitereTablets zur Verfügung gestellt. Die IICC Schulungen ermöglichen uns, einesinnvolle Auswahl an Apps zu treffen.

    • Mittlerweile ist es so, dass Erlerntes von früheren Schulungen (bspw. Zeichenapps,Musikanwendungen, ...) in aktuelle Projekte problemlos eingebunden werden kann.

    • Das Projekt ist nach wie vor eine große Stütze für den Unterricht.

    • Wichtig ist jedoch nach wie vor die technische Ausstattung vor Ort. Man braucht einfunktionierendes WLAN.

    • Es kommt immer häufiger vor, dass sich auch die Kollegen am Standort für dasProjekt interessieren und sich die Inhalte des in den Schulungen Erlernten zeigenund erklären lassen und sich aktiv beteiligen.

    • Mit den neuen Medien wird es Schülern wirklich ermöglicht nicht nur isolated zusein sondern auch connected.

 

 

 

...to be continued...

 

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