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Klimt in der Kinderklinik
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Neue Standortbezeichnungen!
Die Landesfrauen- und Kinderklinik und die Landesnervenklinik sind nun Teil des Kepler Universitätsklinikums (KUK). Nähere Informationen durch einen Klick auf das Bild!
Der HOPE Kongress in Wien
Ein Bericht von Christine Walser (Schweiz) Nähere Informationen durch einen Klick auf das Bild!
Das Jahrbuch des Standortes Willingerstraße zum Ansehen und Herunterladen!
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Termine im Schuljahr 2016 / 2017
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25. österreichische Heilstättenlehrertagung in Linz
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Sonntag 25 Juni 2017

Allgemeines

Kurze Geschichte der Heilstättenschulen Österreichs
  • 1912: AKH- Wien - Bettenstation für Kinder – Forderung nach Unterricht
  • 1920: Stolzalpe- Einführung des Unterrichts
  • 1948: Zusammenschluss aller Wiener Klassen zur Sonderschule in Heilstätten
  • 1962: Verankerung der Heilstättenschule im österreichischen Schulgesetz
  • 1980: Linz- Unterricht in Krankenhäusern und Zentrum Spattstraße
  • 1993: Linz- eigenständige Heilstättenschule

 Charta der Schulrechte des kranken Kindes

  • Jedes kranke Kind und jeder Jugendliche hat das Recht auf Unterricht im Krankenhaus oder zu Hause.

  • Ziel des Unterrichts für kranke Kinder und Jugendliche ist die Fortführung von Bildung und Erziehung und die Erhaltung ihrer Stellung als Schüler.

  • Die Krankenhausschule fördert die Gemeinschaft von Kindern und Jugendlichen und normalisiert den Alltag. Krankenhausunterricht kann als Klassen-, Gruppen- und Einzelunterricht organisiert werden.

  • Krankenhaus- und Hausunterricht müssen, in Abstimmung mit der Heimatschule, den Bedürfnissen und Fähigkeiten kranker Kinder oder Jugendlicher entsprechen.

  • Lernort, Lernumwelt und die Lernhilfen müssen den Bedürfnissen kranker Kinder und Jugendlicher angepasst sein. Kommunikationstechnologien sollen auch für die Vermeidung von Isolierung genutzt werden.

  • Der Inhalt des Unterrichts umfasst mehr als den formalen Stoffplan und enthält auch Themen, die aus besonderen Bedürfnissen durch Krankheit und Krankenhausaufenthalt erwachsen. Eine Vielzahl von Unterrichtsmethoden und -quellen sollen genutzt werden.

  • Die Kliniklehrer und die Lehrer für Hausunterricht müssen voll qualifiziert sein und ständig Fortbildung erhalten.

  • Die Lehrer kranker Kinder und Jugendlicher sind als schulische Fachleute vollwertige Mitglieder des multidisziplinären Pflegeteams. Sie sind die Verbindung zwischen der Krankenhauswelt des Kindes oder Jugendlichen und seiner Heimatschule.

  • Die Eltern werden über das Recht ihres kranken Kindes oder Jugendlichen auf Schulunterricht und über das Unterrichtsprogramm informiert. Sie sind als aktive und verantwortliche Partner zu betrachten.

  • Der Schüler wird als ganzheitliche Person betrachtet. Das schließt das Arztgeheimnisses und der Respekt vor der Privatsphäre und dem religiösen Bekenntnis ein.

Verabschiedet von der Generalversammlung der Europäischen Vereinigung der Krankenhauslehrer (HOPE)
Barcelona, 20. Mai 2000

Schule im Krankenhaus

Der Unterricht im Krankenhaus leistet einen wesentlichen Beitrag zur Genesung kranker
Kinder und Jugendlicher.
Die Aufgabe der Heilstättenschule ist es, Schüler/innen im Schulpflichtalter während der Zeit im
Krankenhaus (Schüler/innen sind Patienten) in Krisen zu begleiten und besonders in schulischen
Angelegenheiten zu unterstützen.

Die Heilstättenschule hat einen doppelten Bildungsauftrag in der alltäglichen Unterrichtsarbeit zu berücksichtigen:

Der heilpädagogische Aspekt beinhaltet folgende Aufgaben und Ziele:

  • Vermittlung von Geborgenheit

  • Aufrechterhaltung des Alltags

  • Individuelle Zuwendung/Leistungsstärkung

  • durch spezifische Hilfestellung eine individuelle Leistung ermöglichen

  • positive Verstärkung und Motivierung

  • Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen stärken

  • weitere Kontaktpflege/Zusammenarbeit mit Institutionen

 

Der schulische Aspekt umfasst:

  • das Feststellen des Wissensstandes

  • die Vermittlung des Lehrstoffes

  • die individuelle Gestaltung des Unterrichts

  • den Kontakt zu den Herkunftsschulen

  • die Leistungsfeststellung/Vorbereitung und die Durchführung von Schularbeiten/ Tests

  • die Zusammenarbeit mit Institutionen

Nur am Standort „Willingerstraße-Zentrum Spattstraße“ werden die Schüler/innen als Stammschüler/innen geführt.

4 Standorte, 15 „Klassen“

 

Willingerstraße (Zentrum Spattstraße/ Sonderkrankenhaus):

  • 5 Klassen

  • Willingerstraße 22

  • 4030 Linz

 

Med Campus IV:

  • 6 Klassen

  • Krankenhausstraße 26

  • 4020 Linz

 

Neuromed Campus VII:

  • 3 Klassen

  • Wagner Jauregg Krankenhaus

  • Wagner- Jauregg- Weg 15

  • 4020 Linz

 

Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz:

  • 1 Klasse

  • Seilerstätte 4

  • 4020 Linz

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