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Mobile virtuelle Lernräume

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Im September fand im Heinz Nixdorf Museumsforum in Paderborn die Fachtagung „MoviLE ‚Mobile virtuelle Lernräume“ statt, bei der Methoden und Werkzeuge zur Unterstützung von jungen Menschen mit schweren Erkrankungen vorgestellt wurden. Die Tagung wurde organisiert durch das EU geförderte Projekt „Mobile virtuelle Lernraume zur individuellen Unterstützung von jungen Menschen mit schweren Erkrankungen“, in dem Projektpartner aus Österreich und Deutschland zusammenarbeiten, um Kinder und Jugendliche mit schweren Erkrankungen und langfristigen Krankenhausaufenthalten zu unterstutzen. in dem vom Stiftungsbereich Schulen der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel koordinierten Projekt erarbeiten neben den Schulen der Stiftung auch die Heilstättenschule Linz, die Private Pädagogische Hochschule Linz sowie die Universität Paderborn Methoden der Betreuung von Schülerinnen und Schülern in den jeweiligen Einsatzszenarien. Begleitet wird das Projekt von der Bezirksregierung Detmold sowie dem Landesschulrat für Oberösterreich.

Die Tagung wurde eröffnet durch einen Vortrag von Detlef Schubert von der Bezirksregierung Detmold zum Mehrwert der digitalen Medien im Kontext der individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern mit unterbrochenen Lernwegen im Anschluss daran arbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in parallelen Workshops. In einem dieser Workshops wurde der MokoDesk als ein Werkzeug zur Lernbegleitung im virtuellen Lernraum vorgestellt und erprobt. Abgerundet wurde die Tagung durch Präsentationen aus Bethel und Linz sowie von der Schule für Zirkuskinder.

In zwei der Workshops wurde der mobile kooperative Schreibtisch (MokoDesk) vorgestellt und von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erprobt. Dabei konnten die verschiedenen Perspektiven der Betreuungssituation, sowohl die der betreuenden als auch der betreuten Person, eingenommen werden, um die einzelnen von der Software bereitgestellten Funktionen kennenzulernen. Der MokoDesk ist ein wichtiger Baustein des Projekts; er wurde ursprünglich am Heinz Nixdorf Institut konzipiert und umgesetzt und im Jahr 2014 mit dem E-learning Award 2014 in der Kategorie „Learning Communities“ ausgezeichnet. Mittlerweile wird der MokoDesk von der aus dem Institut heraus gegründeten Coactum GmbH in enger Kooperation mit den Projektpartnern des MoviLe-Projekts weiterentwickelt

Da sich die ursprüngliche Version der Software insbesondere nicht für die Nutzung mit Mobilgeräten wie Tablets oder gar Handys eignete, entschied sich die Projektleitung‚ die Coactum GmbH mit einer Weiterentwicklung des MokoDesk zu beauftragen. die letztlich in einer vollständigen Neuimplementierung mundete. Dabei flossen die umfassenden Erfahrungen der Lehrerinnen und Lehrer der „Lernen auf Reisen"-Schule ein, in deren Rahmen das „Bildungsnetz Förderung: individuell“ (BH) die Software eingesetzt hat. Durch intensive Benutzerbeteiligung von und enge Kooperation mit Lehrerinnen und Lehrern aus Bethel sowie der Heilstättenschule Linz konnte der MokoDesk zu einem voll einsatzfähigen Prototypen entwickelt werden, der im Rahmen des Workshops in seinem derzeitigen Entwicklungsstand erprobt werden konnte.

Während die derzeit implementierten Funktionen bereits gut nutzbar sind, sind noch verschiedene Erweiterungen wünschenswert und in Planung. Dazu gehören insbesondere weitere Aufgabentypen sowie ein strukturiertes Archiv, in dem die Schülerinnen und Schüler ihre Lerninhalte auch langfristig verfügbar haben.

Dr. rer. nat. Harald Selke

Kontextuelle Informatik

Erschienen in: hni aktuell 2/18 (Forschungsmagazin des Heinz Nixdorf Instituts)

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